Geisteswissenschaften

Historische Zeitschrift · Heft 277/1 · 2003

Erscheint jeden zweiten Monat (Februar, April, Juni, August, Oktober und Dezember).
Je 3 Hefte ergeben einen Band.
ISSN 0018-2613



Inhaltsverzeichnis von Heft 277/1

Rubrik: Aufsätze

  • Jürgen Petersohn
    Deutschsprachige Mediävistik in der Emigration. Wirkungen und Folgen des Aderlasses der NS-Zeit (Geschichtswissenschaft – Rechtsgeschichte – Humanismusforschung)

    Die vorstehende Untersuchung analysiert die Wirkungen und Folgen des durch die Herrschaft des Nationalsozialismus erzwungenen Exodus jüdischer und politisch mißliebiger Mediävisten aus Deutschland und Österreich nach dem Jahre 1933 auf den Gebieten der Geschichtswissenschaft im engeren Sinn, der Rechtsgeschichte und der Humanismusforschung. Bezogen auf diejenigen Emigranten, die mit ihrem in der Heimat erworbenem wissenschaftlichen Fundus im Bereich der mittelalterlichen Geschichte im Exil tätig waren, handelt es sich, eine Reihe von Grenzfällen ausgesondert, um zwanzig Persönlichkeiten, von denen die Mehrzahl spätestens bei Kriegsbeginn in den Vereinigten Staaten, eine kleinere Gruppe in England Aufnahme gefunden hatte. Unter den deutschsprachigen Mediävisten von Rang und weitreichender Wirkung in ihren Gastländern ragen hervor die Historiker Ernst Kantorowicz, Theodor E. Mommsen, Gerhard B. Ladner und Walter Ullmann, unter den Rechtshistorikern der Kanonist Stephan Kuttner, unter den Humanismusforschern Hans Baron und Paul Oskar Kristeller. Was die deutschsprachigen Mediävisten im Exil vereinte, war ihre starke geistes- und ideengeschichtliche Ausrichtung in Verbindung mit kirchen- und theologiegeschichtlichen Fragestellungen. Auf diesem Gebiet waren sie von großem Einfluß insbesondere auf die amerikanische Geschichtswissenschaft. Im Gegensatz zu diesen Schwerpunkten setzte sich nach 1933 in Deutschland und Österreich der Vorrang verfassungs- und sozialgeschichtlicher Fragestellungen durch, der nach 1945 zeitweilig beherrschend wurde. Ergebnis ist der Tatbestand, daß die geistes- und ideengeschichtliche Mittelalterforschung der deutschsprachigen Mediävistik des 20. Jahrhunderts ihren Gipfel nicht in der Heimat, sondern im anglo-amerikanischen Exil errang.

  • Hubert Houben
    Die Staufer und die Ausbreitung des Deutschen Ordens in Apulien

    Die ersten Niederlassungen des Deutschen Ordens in Apulien, von wo aus sich viele deutsche Pilger und Kreuzfahrer ins Heilige Land einschifften, gehen auf die Zeit Heinrichs VI. zurück. Die wichtigste Niederlassung war zunächst in Brindisi, wo bereits 1191 ein deutsches Hospital errichtet worden war. Bald wurde sie jedoch von Barletta überflügelt, wo der Landkomtur seinen Sitz nahm. Nachdem Friedrich II. ab 1221 seine Residenz in Foggia einrichtete und der Hochmeister Hermann von Salza einer seiner wichtigsten Mitarbeiter wurde, erwarb der Orden umfangreichen Landbesitz. Von hier aus wurden die Ordensritter im Heiligen Land mit Proviant und Geld unterstützt. Aufgrund neu erschlossenen Urkundenmaterials kann nachgewiesen werden, daß die insgesamt nie die Zahl von 12 bis 15 überschreitenden Ritter- und Priesterbrüder der fünf apulischen Kommenden, anders als bisher angenommen, so gut wie ausschließlich deutscher (vorwiegend südwestdeutscher) Herkunft waren. In der Auseinandersetzung zwischen Papst und Kaiser vermied der Orden es, sich zu sehr auf staufischer Seite zu exponieren so daß er das Ende der Stuaferherrschaft ohne Probleme überstand. Dazu trug auch bei, daß er sich durch die Aufnahme zahlreicher süditalienischer Familiaren, vor allem aus wirtschaftlich aktiven Kreisen und weniger aus dem Adel, ein Netzwerk geschaffen hatte, das ihm eine Integration in die süditalienische Gesellschaft ermöglichte. Seine deutsche Identität bewahrte der Orden auch weit über die Stauferzeit hinaus durch den kontinuierlichen Zuzug von Brüdern aus dem nordalpinen Raum.

  • Frank Becker
    Strammstehen vor der Obrigkeit?
    Bürgerliche Wahrnehmung der Einigungskriege und Militarismus im Deutschen Kaiserreich

    Der bürgerliche Militarismus im Deutschen Kaiserreich hat lange Zeit als Indiz für Untertanengeist und Autoritätshörigkeit gegolten. Dabei wird eine bestimmte Auffassung des Militärischen, die es vor allem mit Befehl und Gehorsam gleichsetzt, kurzerhand auf eine historische Situation übertragen, in der seine Bewertung möglicherweise eine ganz andere war. Um diese Bewertung zu rekonstruieren, wird die Wahrnehmung der Einigungskriege analysiert, die die bürgerliche Vorstellungswelt von Krieg und Militär maßgeblich prägte. Die Analyse zeigt, daß die bürgerliche Öffentlichkeit im Krieg von 1870/71 Nation und Armee vollständig miteinander identifiziert. Das Heer ist unbestrittener Sachwalter des nationalen Interesses. Außerdem nimmt die Armee, in der Nord- und Süddeutsche gemeinsam kämpfen, die Nation gleichsam vorweg. Deshalb leitet jede Charakterisierung der Armee auch zu einer Charakterisierung der Nation über. Die bürgerliche Öffentlichkeit nutzt diese Gelegenheit zu einer erstmaligen, 'ursprünglichen' Deutung, um das Heer möglichst bürgerlich zu zeichnen, weil sich damit auch eine wichtige Teilhabe am neuen Nationalstaat sowohl unterstellen als auch einfordern läßt. Diese Teilhabe wird auch in das preußisch-deutsche Wehrsystem hineinprojiziert. Es verkörpert eine gelungene Synthese von professioneller Führung durch (zumeist) adelige Berufsoffiziere und nationalem Engagement. Letzteres wird durch die allgemeine Wehrpflicht abgerufen, die die Kräfte der Bevölkerung mobilisiert und dabei gleichzeitig, wie insbesondere die Mobilmachung im Juli 1870 zeigt, in die festen Bahnen der staatlichen Organisation lenkt. Damit wird ein Maximum an Effizienz erreicht, das die preußisch-deutsche Heeresverfassung jedem anderen System überlegen macht. Als Modell für das politische System interpretiert, kann diese Auffassung als Beleg für eine Sonderwegswahrnehmung als positive Selbstdeutung gewertet werden, keineswegs aber für einen solchen Sonderweg, der der deutschen Gesellschaft, gerade dem deutschen Bürgertum, einen realen Rückstand an Modernität und Partizipation unterstellt.

Rubrik: Neue historische Literatur

  • Christoph Schmidt
    Das Schtetl aus neuer Sicht

Rubrik: Buchbesprechungen

Allgemeines

  • J. Martschukat (Hrsg.), Geschichte schreiben mit Foucault (T. Etzemüller)
  • G. Di Costanzo, Lo storicismo realistico di Otto Hintze (K.-E. Lönne)
  • P. Becker/W. Clark (Eds.), Little Tools of Knowledge. Historical Essays on Academic and Bureaucratic Practices (A. Landwehr)
  • F. Seibt, Die Begründung Europas. Ein Zwischenbericht über die letzten tausend Jahre (V. Kronenberg)
  • K. von Greyerz/H. Medick/P. Veit (Hrsg.), Von der dargestellten Person zum erinnerten Ich. Europäische Selbstzeugnisse als historische Quellen (1500–1850). Unt. Mitarb. v. S. Leutert u. G. Piller (S. Schmolinsky)
  • R. Simanowski/H. Turk/T. Schmidt (Hrsg.), Europa – ein Salon? Beiträge zur Internationalität des literarischen Salons (S. Schmid)
  • A. Marchetto, Chiesa e Papato nella storia e nel diritto. 25 anni di studi critici (H. Wolf)
  • Historisches Lexikon der Schweiz. Hrsg. v. d. Stiftung Historisches Lexikon der Schweiz (HLS). Chefred.: M. Jorio. Bd. 1: Aa–Basel (Fürstbistum) (I. Eberl)
  • J.-M. Moeglin, Les bourgeois de Calais. Essai sur un mythe historique (T. Gaehtgens)
  • U. Schultz, Versailles. Die Sonne Frankreichs (P. Fuchs)
  • E. Hinrichs (Hrsg.), Geschichte Frankreichs (P. Fuchs)
  • M. Wienfort, Patrimonialgerichte in Preußen. Ländliche Gesellschaft und bürgerliches Recht 1770–1848/49 (H. Kaak)
  • H.-J. Gilomen/S. Guex/B. Studer (Hrsg.), Von der Barmherzigkeit zur Sozialversicherung. Umbrüche und Kontinuitäten vom Spätmittelalter bis zum 20. Jahrhundert (F. Tennstedt)

 

Altertum

  • M. Schuol/U. Hartmann/A. Luther (Hrsg.), Grenzüberschreitungen. Formen des Kontakts zwischen Orient und Okzident im Altertum (E. Kettenhofen)
  • D. J. Bederman, International Law in Antiquity (L. de Libero)
  • T. H. Nielsen, Arkadia and its Poleis in the Archaic and Classical Periods (H. Beck)
  • C. Mann, Athlet und Polis im archaischen und frühklassischen Griechenland (M. Stahl)
  • R. Bichler/R. Rollinger, Herodot (J. Cobet)
  • R. Bichler, Herodots Welt. Der Aufbau der Historie am Bild der fremden Länder und Völker, ihrer Zivilisation und ihrer Geschichte (J. Cobet)
  • V. B. Gorman, Miletos, the Ornament of Ionia. A History of the City to 400 B.C.E. (J. Cobet)
  • A. B. Bosworth, The Legacy of Alexander. Politics, Warfare, and Propaganda under the Successors (R. M. Errington)
  • F. W. Walbank, Polybius, Rome and the Hellenistic World. Essays and Reflections (R. M. Errington)
  • J. H. C. Williams, Beyond the Rubicon. Romans and Gauls in Republican Italy (L. de Libero)
  • S. Mrozek, Faenus. Studien zu Zinsproblemen zur Zeit des Prinzipats (L. Wierschowski)
  • T. Stickler, "Gallus amore peribat"? Cornelius Gallus und die Anfänge der augusteischen Herrschaft in Ägypten (A. Luther)
  • M. Horster, Bauinschriften römischer Kaiser. Untersuchungen zu Inschriftenpraxis und Bautätigkeit in Städten des westlichen Imperium Romanum in der Zeit des Prinzipats (G. Wesch-Klein)
  • T. Fischer (Hrsg.), Die römischen Provinzen. Eine Einführung in ihre Archäologie. Unt. Mitarb. v. M. Altjohann (L. Wierschowski)

 

Mittelalter

  • E. Grant, God and Reason in the Middle Ages (J. Fried)
  • M. M. Tischler, Einharts Vita Karoli. Studien zur Entstehung, Überlieferung und Rezeption. T. 1 u. 2 (M. Becher)
  • H. Röckelein, Reliquientranslationen nach Sachsen im 9. Jahrhundert. Über Kommunikation, Mobilität und Öffentlichkeit im Frühmittelalter (I. Eberl)
  • L. Körntgen, Königsherrschaft und Gottes Gnade. Zu Kontext und Funktion sakraler Vorstellungen in Historiographie und Bildzeugnissen der ottonisch-frühsalischen Zeit (I. Eberl)
  • O. Harck/C. Lübke (Hrsg.), Zwischen Reric und Bornhöved. Die Beziehungen zwischen den Dänen und ihren slawischen Nachbarn vom 9. bis ins 13. Jahrhundert (I. Eberl)
  • M. Borgolte (Hrsg.), Polen und Deutschland vor 1000 Jahren. Die Berliner Tagung über den "Akt von Gnesen". Red.: B. Scheller (F.-R. Erkens)
  • L. Partenheimer, Albrecht der Bär. Gründer der Mark Brandenburg und des Fürstentums Anhalt (I. Eberl)
  • K. Klaudy, Zum Werden der Deutschen Stadt. Fragmente zur Geschichte, wo Quellen fehlen: Mainz, Worms, Goslar, Augsburg, Freiburg, Wien (I. Eberl)
  • B. Schütte, König Philipp von Schwaben. Itinerar – Urkundenvergabe – Hof (H. Seibert)
  • J. Le Goff/É. Palazzo/J.-C. Bonne u.a. (Eds.), Le sacre royal à l’Époque de Saint Louis d’après le manuscrit latin 1246 de la BNF (J. Ehlers)
  • M. Lambert, Geschichte der Katharer. Aufstieg und Fall der großen Ketzerbewegung (P. Segl)
  • J. Sarnowsky, Macht und Herrschaft im Johanniterorden des 15. Jahrhunderts. Verfassung und Verwaltung der Johanniter auf Rhodos (1421–1522) (M.-L. Favreau-Lilie)
  • K. Ubl, Engelbert von Admont. Ein Gelehrter im Spannungsfeld von Aristotelismus und christlicher Überlieferung (A. Fidora)
  • H. Schedel, Weltchronik. Kolorierte Gesamtausgabe von 1493. Einleitung u. Kommentar v. S. Füssel (J. Fried)

 

Frühe Neuzeit

  • S. Seidel Menchi/D. Quaglioni (Eds.), Matrimoni in dubbio. Unioni controverse e nozze clandestine in Italia dal XIV al XVIII secolo (V. Reinhardt)
  • I. MacLean, Logic, Signs and Nature in the Renaissance. The Case of Learned Medicine (G. Walther)
  • K. Malettke/C. Grell (Hrsg.), Hofgesellschaft und Höflinge an europäischen Fürstenhöfen in der Frühen Neuzeit (15.–18. Jh.) (J. Süßmann)
  • I. Kaltwasser (Bearb.), Inventar der Akten des Reichskammergerichts 1495–1806. Frankfurter Bestand (R.-P. Fuchs)
  • R.-P. Fuchs/W. Schulze (Hrsg.), Wahrheit, Wissen, Erinnerung. Zeugenverhörprotokolle als Quellen für soziale Wissensbestände in der Frühen Neuzeit (H. Duchhardt)
  • J. R. Ruff, Violence in Early Modern Europe 1500–1800 (H. Schilling)
  • R. G. Asch/W. E. Voß/M. Wrede (Hrsg.), Frieden und Krieg in der Frühen Neuzeit. Die europäische Staatenordnung und die außereuropäische Welt (H. Schilling)
  • C. Volkmar, Die Heiligenerhebung Bennos von Meißen (1523/24). Spätmittelalterliche Frömmigkeit, landesherrliche Kirchenpolitik und reformatorische Kritik im albertinischen Sachsen in der frühen Reformationszeit (K. Blaschke)
  • O. K. Olson, Matthias Flacius and the Survival of Luther's Reform (M. Hartmann)
  • G. Husmeier, Graf Otto IV. von Holstein-Schaumburg (1517–1576). Landesherrschaft, Reichspolitik und Niederländischer Aufstand (G. Walther)
  • R. G. Asch (Hrsg.), Der europäische Adel im Ancien Régime. Von der Krise der ständischen Monarchien bis zur Revolution (ca. 1600–1789) (H. Klueting)
  • K. Masser, Christóbal de Gentil de Rojas y Spinola O.F.M. und der lutherische Abt Gerardus Wolterius Molanus. Ein Beitrag zur Geschichte der Unionsbestrebungen der katholischen und evangelischen Kirche im 17. Jahrhundert (F. Kleinehagenbrock)
  • K. Keller, Kleinstädte in Kursachsen. Wandlungen einer Städtelandschaft zwischen Dreißigjährigem Krieg und Industrialisierung (K. Blaschke)
  • J. Rees/W. Siebers/H. Tilgner (Hrsg.), Europareisen politisch-sozialer Eliten im 18. Jahrhundert. Theoretische Neuorientierung – kommunikative Praxis – Kultur- und Wissenstransfer. Unt. Mitw. v. C. Frank (H. Duchhardt)
  • C. Opitz, Aufklärung der Geschlechter, Revolution der Geschlechterordnung. Studien zur Politik- und Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts (P. Fuchs)
  • F. Geyken, Gentlemen auf Reisen. Das britische Deutschlandbild im 18. Jahrhundert (M. Maurer)
  • C. Schröder, "Siècle de Frédéric II" und "Zeitalter der Aufklärung". Epochenbegriffe im geschichtlichen Selbstverständnis der Aufklärung (P. Fuchs)
  • S. Dixon, Catherine the Great (C. Scharf)
  • M. Schaich, Staat und Öffentlichkeit im Kurfürstentum Bayern der Spätaufklärung (P. Fuchs)
  • D. von Gersdorff, Goethes Mutter. Eine Biographie (P. Fuchs)
  • A. V. Hartmann/M. Morawiec/P. Voss (Hrsg.), Eliten um 1800. Erfahrungshorizonte – Verhaltensweisen – Handlungsmöglichkeiten (D. Langewiesche)

 

19./20. Jahrhundert

  • M. Lühe, Der venezianische Adel nach dem Untergang der Republik (1797–1830) (D. Hacke)
  • K. Knackstedt, "Geheimbund"?: Yi He Ch’üan. Ein ethnologischer Beitrag zur Neubewertung des interdisziplinär relevanten Geheimbundbegriffs am Beispiel der "Boxer" in China (1774–1900) (E. von Mende)
  • W. H. A. Debler, Leopold Ludwig Döbler 1801–1864. Wiener Hoftaschenspieler und Zauberprofessor aus einem alten Schwäbisch Gmünder Geschlecht (E. Lacour)
  • B. Meier, Das brandenburgische Stadtbürgertum als Mitgestalter der Moderne. Die kommunale Selbstverwaltung und die politische Kultur des Gemeindeliberalismus (P. Nolte)
  • C. Nonn, Eine Stadt sucht einen Mörder. Gerücht, Gewalt und Antisemitismus im Kaiserreich (A. Fahrmeir)
  • H. W. Smith, Die Geschichte des Schlachters. Mord und Antisemitismus in einer deutschen Kleinstadt (A. Fahrmeir)
  • C. Baechler, L’Aigle et l’Ours. La politique russe de l’Allemagne de Bismarck à Hitler 1871–1945 (U. Lappenküper)
  • R. Kipper, Der Germanenmythos im Deutschen Kaiserreich. Formen und Funktionen historischer Selbstthematisierung (P. Fuchs)
  • J. Loscertales, Deutsche Investitionen in Spanien 1870–1920 (W. L. Bernecker)
  • R. Hobson, Imperialism at Sea. Naval Strategic Thought, the Ideology of Sea Power, and the Tirpitz Plan, 1875–1914 (M. Epkenhans)
  • M. Bentley, Lord Salisbury’s World. Conservative Environments in Late-Victorian Britain (B. Stuchtey)
  • A. Ascher, P.A. Stolypin. The Search for Stability in Late Imperial Russia (J. Baberowski)
  • G. Fioravanti/M. Moretti/I. Porciani (Eds.), L’istruzione universitaria (1859–1915) (N. Hammerstein)
  • I. Porciani (Ed.), L’Università Italiana. Repertorio di atti e provvedimenti ufficiali 1859–1914 (N. Hammerstein)
  • M. Sukale, Max Weber – Leidenschaft und Disziplin. Leben, Werk, Zeitgenossen (G. Schöllgen)
  • G. Roth, Max Webers deutsch-englische Familiengeschichte 1800–1950 mit Briefen und Dokumenten (G. Schöllgen)
  • H.-W. Wollersheim/H.-M. Moderow/C. Friedrich (Hrsg.), Die Rolle von Schulbüchern für Identifikationsprozesse in historischer Perspektive (S. Weichlein)
  • S. Beller (Ed.), Rethinking Vienna 1900 (L. Höbelt)
  • K. Hagemann/S. Schüler-Springorum (Hrsg.), Heimat – Front. Militär und Geschlechterverhältnisse im Zeitalter der Weltkriege (U. Frevert)
  • P. Panayi, Ethnic Minorities in Nineteenth and Twentieth Century Germany. Jews, Gypsies, Poles, Turks and Others (D. Langewiesche)
  • R. A. Wade, The Russian Revolution, 1917 (M. Hildermeier)
  • G. Köglmeier, Die zentralen Rätegremien in Bayern 1918/19. Legitimation – Organisation – Funktion. (E. Kolb)
  • T. Mergel, Parlamentarische Kultur in der Weimarer Republik. Politische Kommunikation, symbolische Politik und Öffentlichkeit im Reichstag (H. A. Winkler)
  • S. Förster (Hrsg.), An der Schwelle zum Totalen Krieg. Die militärische Debatte über den Krieg der Zukunft 1919–1939. Unt. Mitw. v. T. Baumann, G. Brogini Künzi, M. Pöhlmann u. a. (J. Dülffer)
  • H. Graml, Zwischen Stresemann und Hitler. Die Außenpolitik der Präsidialkabinette Brüning, Papen und Schleicher (U. Schlie)
  • S. Payne, Geschichte des Faschismus. Aufstieg und Fall einer europäischen Bewegung (K.-E. Lönne)
  • M. Gailus, Protestantismus und Nationalsozialismus. Studien zur nationalsozialistischen Durchdringung des protestantischen Sozialmilieus in Berlin (K.-E. Lönne)
  • I Documenti Diplomatici Italiani. Ser. 8: 1935–1939. Vol. 9 (24 aprile – 11 settembre 1938) (K.-E. Lönne)
  • N. Wylie (Ed.), European Neutrals and Non-Belligerents during the Second World War (U. Schlie)
  • M. Schmeitzner/S. Donth, Die Partei der Diktaturdurchsetzung. KPD/SED in Sachsen 1945–1952 (P. Weber)
  • Der Parlamentarische Rat 1948–1949. Akten und Protokolle. Hrsg. vom Deutschen Bundestag und vom Bundesarchiv unt. Leitung v. H.-J. Stelzl u. H. Weber. Bd. 13: Ausschuß für Organisation des Bundes/Ausschuß für Verfassungsgerichtshof und Rechtspflege. 2 Teilbde. Bearb. v. E. Büttner u. M. Wettengel (H. Heidemeyer)
  • P. Merseburger, Willy Brandt 1913–1992. Visionär und Realist (P. Weber)
  • B. Stöver, Die Befreiung vom Kommunismus. Amerikanische Liberation Policy im Kalten Krieg 1947–1991 (J. Dülffer)
  • J. Reindl, Wachstum und Wettbewerb in den Wirtschaftswunderjahren. Die elektrotechnische Industrie in der Bundesrepublik Deutschland und in Großbritannien 1945–1967 (W. Plumpe)
  • C. Nonn, Die Ruhrbergbaukrise. Entindustrialisierung und Politik 1958–1969 (W. Plumpe) 7
  • C. Kleinschmidt, Der produktive Blick. Wahrnehmung amerikanischer und japanischer Management- und Produktionsmethoden durch deutsche Unternehmer 1950–1985 (M. von Prollius)


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