02.02.2010

Zum 75. Todestag des Malers Max Liebermann – Impressionismus in Deutschland

Vor 75 Jahren, am 8. Februar 1935, starb Max Liebermann. Er gilt als einer der Hauptvertreter des deutschen Impressionismus. Ihm ist es vor allem zu verdanken, dass sich die impressionistische Kunst in Deutschland gegen die offizielle, wilhelminische des deutschen Kaiserreichs durchsetzen konnte – zumindest bis die Nationalsozialisten an die Macht kamen. In der Kontroverse um die impressionistische Kunst in Deutschland, die von Wilhelm II. und seiner Entourage vehement abgelehnt wurde, schloss sich Max Liebermann den „Secessionisten“ an und wurde deren Vorsitzender. Die Berliner Secession bot den modernen Künstlern, die vom offiziellen Kunstbetrieb ausgeschlossen waren, ein Ausstellungsforum, das zunehmend an Renommee gewann. Liebermanns Werke hingen zu dieser Zeit bereits in allen wichtigen Museen in Deutschland. Und selbst der offizielle Kunstbetrieb öffnete sich der Moderne. Zu seinem 70. Geburtstag wurde er mit einer großen Retrospektive in der Königlichen Akademie der Künste geehrt. Der Kaiser persönlich verlieh ihm einen Orden. Bereits ein Jahr später, 1918, im Jahr der Abdankung Kaiser Wilhelms II., wurde ihm zu Ehren ein „Liebermannsaal“ in der Berliner Nationalgalerie eingerichtet. 1920 wurde Liebermann Präsident der Preußischen Akademie der Künste – Ausdruck der Wertschätzung, die man ihm inzwischen von allen Seiten entgegenbrachte. Die Machtergreifung der Nationalsozialisten musste er noch miterleben. Aus Protest gegen deren (Kultur-)Politik trat er 1933 aus der Preußischen Akademie der Künste aus und zog sich zurück. Sein Tod 1935 fand in den Medien kaum Erwähnung, an seinem Begräbnis trauten sich nur wenige Mitstreiter teilzunehmen. Max Liebermann verkörpert wie kaum ein anderer Künstler die Kunst und Kulturpolitik der Jahrhundertwende. Die Geschichte der impressionistischen Kunst in Deutschland kann deshalb am Beispiel seines Werks und seiner Person exemplarisch erarbeitet werden.
Das Arbeitsblatt 1 beschäftigt sich mit Leben und Werk des Künstlers Liebermann. Das Arbeitsblatt 2 beschäftigt sich mit dem Gemälde „Das Atelier des Künstlers“ (Bildbeschreibung und Interpretation).
Didaktisch-methodische Vorbemerkungen bieten eine thematische Einführung und Hinweise zum Einsatz der Materialien.

Klasse:
9, 10, 11, 12, 13
Materialart:
Arbeitsblätter
Seitenzahl:
7
Preis:
3,50 EUR
 
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