03.09.2007

Geld und Moral – ist das miteinander vereinbar?

Manager großer Konzerne, so ist gelegentlich in der Tagespresse zu lesen, manövrieren Millionen auf ihre eigenen Konten, während gleichzeitig Mitarbeiter entlassen werden „müssen“. Manche Branchen sollen sogar von mafiösen Strukturen geprägt sein. Auch in der religiösen Tradition wird der wirtschaftlich erfolgreiche Mensch skeptisch beäugt: „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt“, lautet im Neuen Testament Jesu lakonische Feststellung (Matthäus 19, 24). Muss die notwendige Konsequenz heißen: Reichtum und ethische Verantwortung schließen sich aus? „Wer viel hat, muss viel geben“ ist ein Ausspruch des freikirchlichen Christen Heinz-Horst Deichmann, der in den letzten Jahren Europas größter Schuhhändler geworden ist – und als neureicher Milliardär eine soziale Verantwortung für benachteiligte Menschen spürt. Seine Hilfsprojekte in aller Welt sind zahlreich. „Gott wird mich am Ende nicht fragen, wie viele Paar Schuhe ich verkauft habe. Er wird wissen wollen, ob ich wie ein wahrer Christ gelebt habe.“ Deichmann wird hier stellvertretend vorgestellt für eine Reihe erfolgreicher Firmeninhaber bzw. Unternehmen, die ihre Geschäfte auf dem Hintergrund einer bewusst ethischen und/oder religiösen Grundeinstellung führen und sich der sozialen Verantwortung für andere stellen. Zusätzlich setzen sich die Schüler/innen kontrastiv mit einem fiktiven, aber klassischen Gegenbeispiel auseinander: den eines bigotten Erfolgsmenschen: So kann deutlich werden, dass tiefe religiöse und/oder ethische Grundüberzeugungen keine Garanten für eine soziale Lebenspraxis sind.

Die Materialblätter enthalten:
1. Geld und Moral sind (nicht) miteinander vereinbar? (Dialog unter Jugendlichen; Arbeitsaufträge)
2. Heinz-Horst Deichmann – Schuhhändler und Wohltäter (Info-Input; Auszüge aus den „ethischen Leitbildern“ des Deichmann-Unternehmens; Arbeitsaufträge)
3. Eine christliche Familie? (Fiktives Fallbeispiel; Arbeitsaufträge und Diskussionsanregungen)

Didaktisch-methodische Vorbemerkungen bieten eine thematische Einführung und Hinweise zum Einsatz der Materialien.

Klasse:
7, 8, 9, 10
Materialart:
Arbeitsblätter
Seitenzahl:
10
Preis:
gratis
 
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