Lehrwerke Gymnasium Niedersachsen

Konzeption zu Verstehen und Gestalten

Es gibt jetzt zwei Ausgaben H von Verstehen und Gestalten. Nämlich die bisherige Ausgabe H und die neue Ausgabe H-Niedersachsen. Diese neue Ausgabe "Verstehen und Gestalten H – Niedersachsen" setzt die Vorgaben des Kerncurriculums für das Gymnasium in Niedersachsen um.

Warum war zum jetzigen Zeitpunkt eine Extra-Ausgabe von Verstehen und Gestalten für Niedersachsen notwendig?

  • Wegen der Abschaffung der Orientierungsstufe musste Niedersachsen unter Zeitdruck die "Curricularen Vorgaben" für die Klassen 5 und 6 erstellen.
  • Mit Erscheinen der Curricularen Vorgaben wurden neue Schulbücher nötig. Das Land Niedersachsen ließ zunächst schon erschienene Schulbücher großzügig, aber lediglich zeitlich befristet für den Unterricht zu.
  • Seit Kurzem gilt nun in Niedersachsen das neue Kerncurriculum für das Gymnasium. Die Ausgabe H – Niedersachsen von Verstehen und Gestalten ist diesem neuen Kerncurriculum perfekt angepasst und zugelassen.


Übrigens: Das Download auf der Übersichtsseite "Vorschläge für eine Jahresplanung" gibt Ihnen einen Überblick über die Veränderungen in der Stoffverteilung. Sie können mithilfe dieses Stoffverteilungsplanes Ihren Unterricht konkret planen.

Verstehen und Gestalten H – Niedersachsen: Konzeption

Verstehen und Gestalten H – Niedersachsen versteht sich als Arbeitsbuch für den Deutschunterricht, berücksichtigt alle in den kerncurricularen Vorgaben ausgewiesenen Lernbereiche, orientiert sich an den Kompetenzen, die dort benannt sind, und an den Themen, die für Jugendliche dieses Alters relevant sind:

  • Die Kapitel orientieren sich am systematischen Lernen, d.h. sie gehören jeweils überwiegend zu einem Lernbereich und beziehen weitere Lernbereiche ein, wo es sich von der Sache her anbietet. Um möglichst ganzheitliches Lernen zu ermöglichen, steht jedes Kapitel unter einem Thema (z.B. Freundschaft), sodass die Auseinandersetzung mit dem Thema parallel zur Fachsystematik entfaltet wird.
  • Jedes Kapitel bietet einen eigenständigen Arbeitszusammenhang, in dem Schritt für Schritt ein Phänomen betrachtet, untersucht und benannt wird bzw. eine bestimmte (Teil-)Kompetenz – ggf. spiralcurricular aufbauend auf dem Vorjahr – erworben wird.
  • Die Vorgehensweise in den Kapiteln ist prozess- und ergebnisorientiert: Der Akzent liegt einerseits auf Aufgabenbewusstheit und Methodenkompetenz – z.B. dass die Schülerinnen und Schüler wissen, wie sie sinnvoll vorgehen können und welche Vorgehensweisen transferierbar sind – , andererseits auf bewusster Ergebnisorientierung –  z.B. dass Schülerinnen und Schüler in der Lage sind, einen Vorgang sprachlich angemessen und sachrichtig zu beschreiben.
  • Die Arbeitsschritte in den Kapiteln sind in der Regel induktiv angelegt, d.h. vom Besonderen zum Allgemeinen: Die Schülerinnen und Schüler stoßen auf ein Phänomen, untersuchen es, führen Proben durch, machen Beobachtungen, stellen Hypothesen auf, erkennen Regelmäßigkeiten.

 

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